Scharlach

Der englische Name Scarlett bedeutet scharlachrot und leitet sich ab vom lateinischen scarlatum – hochrote Farbe. Das gab der auch der Kinderkrankheit ihren Namen. Febris scarlatina – rotes Fieber nannten die alten Ärzte jene ansteckende Bakterieninfektion, die mit einem intensiv roten Hautausschlag und einer nicht weniger geröteten Zunge einhergeht. Scharlach ist eine Infektionskrankheit, die von β-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A ausgelöst wird. Das Gefährliche sind jedoch nicht die Bakterien selbst, sondern die von ihnen produzierten Toxine (Gifte), die bei geschwächter Immunlage den Körper regelrecht überschwemmen und schwere Schäden an Gelenken, Herz und Nieren anrichten können.

Wegen der gefürchteten Toxinwirkungen wird Scharlach von Kinderärzten meist mit Antibiotika behandelt. Sicherlich ist diese Medikation in Einzelfällen notwendig und sinnvoll; ein krankes Kind wird aber nur dann eine wirkliche Immunität entwickeln, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, die Infektion aus eigener Kraft zu überwinden. Früher starben Kinder an Scharlach, weil sie unterernährt waren und gerade im Winter unter chronischen Vitamin- und Mineralstoffmängeln litten. Bei der heutigen guten Ernährungslage – frisches Obst und Gemüse während des ganzen Jahres – sind derart dramatische Krankheitsverläufe kaum noch zu befürchten.

Wie erkenne ich, dass mein Kind Scharlach hat?

 

Die Anfangssymptome von Scharlach sind recht unspezifisch: Die Krankheit beginnt meist mit plötzlich auftretendem Fieber um 38° C. Nach zwei Tagen erreicht es seinen Höhepunkt und fällt dann langsam wieder ab. Zum Fieber gesellen sich entzündete Mandeln, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Oft sind die Lymphknoten von Unterkiefer und Hals leicht geschwollen. Den meisten Kindern ist am ersten Krankheitstag übel bis hin zum Erbrechen. Zu Fieber und Übelkeit gesellen sich bald weitere typische Krankheitssymptome: Im Bereich von Dekolleté, Achsel- und Leistenbeuge beginnt ein Ausschlag, der sich innerhalb eines Tages über den ganzen Körper ausbreitet. Allerdings tritt das Ekzem nicht im Bereich von Mund und Kinn auf. „Milchbart“ sagt der Volksmund zu dieser auffallenden Blässe im unteren Gesichtsdreieck. An den übrigen Hautpartien entwickelt sich ein Ausschlag aus winzigen, sehr dicht zusammenstehenden Stippchen, der fast an Sandpapier erinnert. Nach etwa drei Tagen wird die anfangs weiß belegte Zunge knallrot („Himbeerzunge“) mit vielen kleinen Punkten. Die intensive Rötung gab dem Krankheitsbild seinen Namen.

Es dauert etwa eine Woche, bis die Haut sich abzuschuppen beginnt. Erst nach weiteren drei bis acht Wochen ist das Ekzem so weit abgeheilt, dass man keine Spuren mehr sieht.

Nicht jede Mandelentzündung ist gleich Scharlach!

 

Angesichts der Häufigkeit, mit der Kinderärzte bei jeder unkomplizierten Mandelentzündung sofort Antibiotika verordnen, sollte man meinen, dass Scharlach eine enorm häufig auftretende Kinderkrankheit ist. In vielen Bundesländern ist Scharlach meldepflichtig. Man kann also ganz genau sagen, wie oft die Krankheit wirklich auftritt. Die durchschnittliche Erkrankungsrate liegt in Deutschland demnach bei ca. 62 von 100 000 Personen. Die meisten Krankheitsfälle ereignen sich zwischen Oktober und März.

Viele ÄrztInnen unterscheiden nicht deutlich genug zwischen unkomplizierten, durch Viren hervorgerufene Halsentzündungen und echtem Scharlach. Wenn Antibiotika gegeben werden, wird der Prozess der Immunisierung unterdrückt: Kinder können nicht ausreichend Antikörper bilden, so dass sie immer wieder neu an Scharlach erkranken. Das ist der wichtigste Grund, warum man Scharlach nach Möglichkeit nicht mit Antibiotika, sondern mit Naturheilmitteln behandeln sollte.

 

Die meisten Scharlachpatienten sind Kinder im Kindergarten- und Schulalter. Säuglinge haben noch bis zu 6 Monate nach der Geburt einen Immunschutz durch die Mutter. Wer in seiner Kindheit keinen Scharlach durchgemacht hat, kann auch als Erwachsener erkranken. Erkrankt eine schwangere Frau an Scharlach, ist dies – im Gegensatz zur Rötelninfektion – nicht mit Komplikationen für das ungeborene Kind verbunden.

Ursachen, Diagnose und Komplikationen

 

Ausgelöst wird eine Scharlach-Infektion von β-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A (Streptococcus pyogenes), die sich gerne auf Schleimhäute setzen. Sie werden vorwiegend durch Tröpfcheninfektion übertragen (Niesen, Husten) und weniger durch direkten Kontakt mit Gegenständen, die ein Infizierter vorher berührt hat. Die Inkubationszeit beträgt etwa zwei bis vier Tage.

Am Anfang lässt sich Scharlach noch mit anderen Kinderkrankheiten verwechseln, da Fieber und Mandelentzündung auch von anderen Bakterien oder Viren ausgelöst werden können. Zur genauen Diagnose braucht es den laboranalytischen Nachweis von A-Streptokokken, durchgeführt mit einem Schnelltest oder durch Anlegen einer Bakterienkultur. In der Arztpraxis wird ein Abstrich der Mandeln durchgeführt, der später im Labor für eine genaue Erregerbestimmung angezüchtet wird.

 

Ein Scharlachkind ist etwa drei Wochen lang eine Ansteckungsquelle. Wird es mit Antibiotika behandelt, kann es theoretisch nach drei Tagen wieder in die Schule gehen, ohne andere Kinder zu gefährden. Aber auch bei antibiotikabehandelten Kindern ist eine Woche Schonzeit mehr als empfehlenswert. Geht der kleine Scharlachpatient noch in den Kindergarten, sollte man ihm die Antibiotikatherapie nach Möglichkeit ersparen und sich den „Luxus“ leisten, ihn wirklich drei Wochen zuhause zu lassen. Das Kind braucht Bettruhe und Schonung. Bei Schulkindern ist eine dreiwöchige Auszeit schon schwieriger, weil sie viel Unterrichtsstoff verpassen. Trotzdem: Wenn Kinder es sich irgendwie leisten können und es für die Eltern irgendwie organisatorisch möglich ist, sollten die kleinen Patienten die Zeit bekommen, gerade mit dieser Kinderkrankheit aus eigener Kraft fertig zu werden.

 

Bei Kindern, die schon vor der Erkrankung seelisch und körperlich geschwächt waren, eine schlechte Abwehrlage besitzen oder fehlernährt sind, kann Scharlach Komplikationen wie Erbrechen, Durchfälle, Kreislaufversagen, Gehirnhaut-, Herzmuskel- und Nierenentzündung nach sich ziehen. Eine gefürchtete Spätfolge ist das rheumatische Fieber, bei dem sich Antikörper an Gelenken, Herzklappen oder Nierengewebe festsetzen und dort schwere Entzündungen auslösen. Bei Verdacht auf Scharlach ist deshalb unbedingt und in jedem Fall ein – möglichst naturheilkundlich orientierter – Kinderarzt aufzusuchen. Nur er kann entscheiden, ob das Kind kräftig genug ist, Scharlach aus eigener Kraft zu überstehen, oder ob zur Vermeidung von Spätschäden doch noch Antibiotika gegeben werden müssen. Auf jeden Fall sollten nach einer festgestellten Scharlachinfektion in regelmäßigen Abständen Urinuntersuchen erfolgen, um eine Glomerulonephritis (Entzündung von Nierenfunktionsgewebe) auszuschließen bzw. frühzeitig zu behandeln.

Was der Arzt tun kann

 

Beim Kinderarzt können Sie Ihre Verdachtsdiagnose „Scharlach“ durch einen entsprechenden Bakteriennachweis bestätigen – oder widerlegen – lassen. Wenn A-Streptokokken einwandfrei nachgewiesen werden, verschreibt der Arzt in der Regel das Antibioticum Penicillin. Für Menschen mit Penicillinallergie gibt es als Alternative die Antibiotika Erythromycin, Roxithromycin oder Cephalosporin. Kinder, die ein Antibiotikum bekommen, können nach zehn Tagen wieder zur Schule gehen, ohne für andere Kinder eine Ansteckungsquelle zu sein. Sie sollten sich allerdings nicht körperlich belasten und für ein bis zwei Wochen dem Sportunterricht fernbleiben.

Was Sie selbst tun können

 

Ein Kind mit Mandelentzündung und Fieber braucht Bettruhe: für Scharlach gilt das ganz besonders. Der Körper benötigt jetzt seine ganze Kraft für die Erregerabwehr und für die innere Auseinandersetzung mit den neuen Themen, die mit und nach der Infektion ins Leben treten wollen.

Die Naturheilkunde bietet eine Fülle an Maßnahmen, mit denen man „Hilfe zur Selbsthilfe“ geben kann: sie machen die Symptome erträglicher und beschleunigen das Abheilen der Infektion, ohne sie zu unterdrücken.

 

Homöopathie
Je nachdem, wie die individuelle Ausprägung des Krankheitsbildes beim betroffenen Kind verläuft, kennt die Tiefpotenzhomöopathie drei Einzelmittel, die sich in der Akutphase des Scharlachs immer wieder als hilfreich erweisen:

 

Klassischer Krankheitsverlauf mit typischem Ausschlag und Himbeerzunge:
3 – 4 x täglich 5 Globuli Belladonna D6

 

Scharlach mit stark geschwollener Rachenschleimhaut und wenig Durst:
3 – 4 x täglich 5 Globuli Apis mellifica D6

 

Scharlach mit geschwollenen Lymphknoten und Gelenkschmerzen:
3 – 4 x täglich 5 Globuli Phytolacca americana.

 

Pflanzenheilkunde: Kapuzinerkresse
Bakterielle Infektionen lassen sich besonders gut mit der Heilpflanze Tropaeolum maius (Kapuzinerkresse) behandeln, am besten in Form einer Urtinktur. Der besondere Wert der Kapuzinerkresse liegt in ihrem hohen Gehalt an Senfölglykosiden, aus denen durch enzymatische Spaltung Benzylsenföl entsteht. Daneben enthält Kapuzinerkresse reichlich Vitamin C und B, Flavonoide, Oxalsäure und Mineralien wie Eisen, Kalium, Magnesium oder Schwefel.

Senföle werden im Dünndarm rasch resorbiert. Sie besitzen eine hemmende Wirkung auf zahlreiche Bakterien. Sie sind bereits in Konzentrationen von 0,5 – 30 Mikrogramm/ml wirksam. Benzylsenföle stimulieren das Immunsystem und regen die allgemeine Abwehr an. Weil die bakterienhemmenden Senfölglykoside im Dünndarm resorbiert und über Nieren und Lunge ausgeschieden werden, kommt es zu keiner Beeinträchtigung der Darmflora im Dickdarm. Das macht die Kapuzinerkresse zu einer wertvollen Antibiotikaalternative und zu einem wichtigen Präparat bei Antibiotikaresistenz. Man nennt Tropaeolum maius bisweilen einen „pflanzlichen Penicillinersatz mit Breitbandwirkung“. Kapuzinerkresse ist ein wertvolles Antiseptikum und gut geeignet für die begleitende Therapie von Infekten und Entzündungen. Die Pflanze stärkt Menschen, deren Kraft zur Aufrechterhaltung ihrer Immunität bzw. für die Überwindung eines Infektes geschwächt ist. Als Zubereitungsform mit starker Wirkung empfiehlt sich die pflanzlich-homöopathische Urtinktur von Kapuzinerkresse (am besten aus biologisch-dynamisch angebauten Pflanzen), von der ein Scharlachpatient 3 x täglich einige Tropfen einnehmen sollte.

 

Wadenwickel zur Fiebersenkung
Fieber ist ein biologisch sinnvoller Prozess. Durch Erhöhung seiner Solltemperatur macht der Körper Bakterien und ihre Toxine unschädlich. Wer Fieber unterdrückt, z. B. mit fiebersenkenden Medikamenten, hindert den Körper daran, seine Abwehrarbeit gründlich und nachhaltig durchzuführen. Fieber ist eine der intelligentesten Immunstrategien, die wir besitzen. Einem Patienten kann fast nichts Besseres passieren als ein Fieber. Solange er es aushalten kann, sollte er es positiv sehen und durchstehen – seiner Abwehr zuliebe.

Kinder fiebern leicht, schnell und stark. Sie sind wie ein loderndes Feuer, das plötzlich aufflammt. Die Intensität ihrer Fieberschübe kann das Maß des Erträglichen wirklich überschreiten. Dann haben sich die guten alten Wadenwickel bewährt. Sie müssen allerdings nach allen Regeln der Kunst durchgeführt werden – und nur bei warmen Füßen! Hat ein Kind Fieber und kalte Füße, sind Wadenwickel ungeeignet.

Und so wird es gemacht:

Man stellt Wasser in den Kühlschrank und lässt es richtig kalt werden. Dann wird ein Baumwolltuch in das Eiswasser getaucht und nur so weit ausgedrückt, dass es gerade nicht mehr tropft. Je mehr kaltes Wasser im Tuch verbleibt, desto mehr Wärme kann es aus dem Körper herausziehen. Das nasse Tuch wird um die Waden gewickelt und mit einem trockenen Frotteehandtuch fixiert. Damit die Matratze trocken bleibt, sollte der untere Teil des Bettes mit einer Plastikfolie abgedeckt werden. Nach etwa 20 Minuten ist zwischen Haut und Wickel ein Temperaturausgleich erfolgt. Es empfiehlt sich, bei starkem Fieber drei bis vier Wickel hintereinander anzulegen. Danach ist eine Minderung der Körpertemperatur zumindest so weit eingetreten, dass der Patient sich etwas weniger elend fühlt. Zwar steigt die Körpertemperatur nach einigen Stunden wieder an, aber das sollte sie auch – zumindest so lange, bis das Abwehrsystem die Bakterien und ihre Gifte im Griff hat.

Wadenwickel besitzen im Gegensatz zu fiebersenkenden Medikamenten einen ganz großen Vorteil: Sie unterdrücken nichts, sondern sie modulieren den Fieberverlauf. Der Körper kann, darf und soll seinen Fieberprozess durchziehen – die Wadenwickel sorgen dafür, dass dieser Prozess für den Kranken im Rahmen des Erträglichen bleibt.

 

Lokale Therapie von Hals und Mandeln
Gurgeln und Lutschen ist angesagt. Emser Salzpastillen besitzen einen keimtötenden Effekt im Rachen- und Mandelbereich. Zum Gurgeln empfehlen sich 20 Tropfen einer pflanzlich-homöopathischen Urtinktur von Salvia officinalis (Salbei) auf ½ Glas kaltes Wasser. Salbei ist eine ideale Heilpflanze für Halsentzündungen. Wenn ein Mensch im wörtlichen und übertragenen Sinne „nichts mehr schlucken“ kann, beruhigt Salbei die Entzündung im Hals und macht ihn wieder aufnahmefähig. Eine Salvia-Urtinktur lässt sich bei Scharlach nicht nur zum Gurgeln verwenden, sondern kann auch innerlich als Tropfen zum Schlucken gegeben werden.

Ernährung bei Scharlach

 

Die Therapie von Scharlach beginnt, lange bevor die Krankheit ausbricht: Ein Kind, dem Respekt, Liebe und Fürsorge entgegengebracht wird, mit dem die Eltern viel schmusen, viel sprechen und das vollwertig ernährt wird, bekommt entweder keinen Scharlach oder wird die Krankheit rasch, leicht und schnell überstehen.

Kinder brauchen viel frisches Obst und Gemüse – am besten ungespritzt und aus biologisch-dynamischem Anbau. Süßigkeiten, Zucker- und Weißmehlprodukte enthalten praktisch keine Vitamin- und Mineralstoffe. Sie belasten das Immunsystem statt es zu stärken.

Infektionskrankheiten lassen sich vorbeugen und leichter überstehen, wenn der Körper reichlich mit den Vitaminen A, C, E, dem B-Komplex und Zink versorgt wird. Vitamin A stärkt die Immunbarrieren von Haut und Schleimhäuten. Bakterien können sich nicht mehr so gut einnisten oder gar diese Barrieren durchdringen. Vitamin C stimuliert die Produktion von weißen Blutkörperchen und erhöht ihre Fähigkeit, Bakterien zu zerstören. Vitamin E erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Erreger. Es regt die weißen Blutkörperchen an, Antikörper gegen Bakterien zu bilden und diese zu zerstören. B-Vitamine unterstützen die Bildung von Abwehrzellen. Zink moduliert die Immunreaktionen, schützt vor Infekten, unterstützt die Schleimhautregeneration und hemmt die Aktivität von Erregern.

Wer an Scharlach erkrankt ist, sollte viel trinken und flüssige Speisen zu sich nehmen, die man leicht schlucken kann.

Die Bedeutung der Krankheit

 

Der Volksmund spricht eine deutliche Sprache: Wem übel ist und wer sich erbrechen muss, der fühlt sich „zum Kotzen“. Wer einen entzündeten Hals hat, „will nichts mehr schlucken“. Und wer unter einem „Ausschlag“ leidet, würde – wie der Name schon sagt – am liebsten um sich schlagen. Diese Körperzeichen sind nichts anderes als: Überforderungssymptome.

Wenn Eltern die aktuelle Lebenssituation ihres Kindes sensibel betrachten, können sie wahrnehmen, dass die Kinderkrankheit Scharlach vor allem dann auftritt, wenn das Kind „bis oben genug“ hat. Ihm ist alles zuviel, es „macht dicht“, die Mandeln entzünden sich und schwellen an, bis der Hals zu ist. Was ein Kind jetzt braucht, ist: Ruhe, Rückzugsmöglichkeiten, kurzum: eine Auszeit. Wird sie ihm möglich gemacht, kann das Kind in diesem Schonraum die Kräfte für einen neuen Wachstums- und Entwicklungsschub sammeln. Kann sich der kleine Scharlachpatient nicht genug schonen, besteht die Gefahr von Komplikationen: Die Infektion springt auf Herz, Nieren und Gelenke über.

Eltern sollten ihrem Kind jetzt ganz viel Zuwendung und Liebe geben, die ihm helfen, die „harten Brocken“ des Lebens besser zu schlucken. Wer sein Kind sorgfältig beobachtet, weiß in der Regel, womit es momentan am meisten zu kämpfen hat. Den kleinen Patienten bei der Eroberung neuer Lebensbereiche, bei der Entwicklung von Ichstärke und Durchsetzungsvermögen kraftvoll zu unterstützen, ist ein wichtiger Teil der Therapie von Kinderkrankheiten – und von Scharlach ganz besonders.

 

© Margret Rupprecht

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